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Ein neuer Blick auf Identität, Branding und Fashion – Podcast-Fund

Ein neuer Blick auf Identität, Branding und Fashion – Podcast-Fund

Eigentlich höre ich selten Podcasts – oft wirken sie zu lang, zu sehr „Background Noise“. Aber manchmal stößt man auf Inhalte, die einen wirklich fesseln. So ging es mir mit „Fashion Neurosis“ von Bella Freud, der Enkelin von Sigmund Freud. Schon der Name macht neugierig: eine Verbindung von Branding und Fashion und Psychologie. Für alle, […]

Eigentlich höre ich selten Podcasts – oft wirken sie zu lang, zu sehr „Background Noise“. Aber manchmal stößt man auf Inhalte, die einen wirklich fesseln. So ging es mir mit „Fashion Neurosis“ von Bella Freud, der Enkelin von Sigmund Freud.

Schon der Name macht neugierig: eine Verbindung von Branding und Fashion und Psychologie. Für alle, die sich für Mode interessieren und gleichzeitig psychologische Themen spannend finden, lohnt sich ein Blick – oder besser gesagt ein Reinhören.

Identität durch Kleidung

Was mich besonders angesprochen hat, ist der Gedanke, dass Kleidung weit mehr ist als nur Oberfläche: Sie ist eine Sprache, mit der wir bewusst oder unbewusst kommunizieren. Im Podcast werden Beispiele genannt, wie Menschen Mode nutzen, um ihre Identität auszudrücken: • Manche setzen auf zurückhaltende, schwarze oder androgyne Looks, um Distanz zu wahren. • Andere wählen auffällige, extravagante Styles, um ein klares Statement abzugeben. Beide Ansätze zeigen, dass Mode zur persönlichen Marke wird – unabhängig davon, ob das Ziel Selbstschutz oder Aufmerksamkeit ist.

Von der Person zur Marke – und zurück zu Unternehmen

Interessant ist die Übertragung auf das Branding von Unternehmen. Ähnlich wie Menschen durch Kleidung ihre Identität zeigen, kommunizieren Unternehmen ihre Werte und Persönlichkeit nach außen: • Employer Branding: Wenn ein Unternehmen „einen Mode-Stil“ hätte – wie würde es sich „kleiden“? Minimalistisch und seriös, um Professionalität zu signalisieren? Oder bunt und kreativ, um Offenheit und Innovation zu zeigen? • Zugehörigkeit: Im Podcast geht es auch darum, wie Mode Zugehörigkeit schafft. Übertragen auf Unternehmen bedeutet das: Mitarbeitende identifizieren sich stärker mit einem Arbeitgeber, dessen sichtbare Werte zu ihnen passen – sie wollen „dazugehören“.

Über den Tellerrand hinaus

Der Podcast regt dazu an, über die eigene Identität nachzudenken – und genauso über die Marke, die ein Unternehmen verkörpert. Ein spannender Impuls für alle, die ihre Unternehmensidentität schärfen möchten.

Markencheck als nächster Schritt

Wer Lust hat, die eigenen Erkenntnisse direkt anzuwenden, kann einen einfachen Markencheck durchführen:

  • Welche Werte sollen sichtbar sein?
  • Wie „tritt“ das Unternehmen nach außen auf – seriös, kreativ, innovativ?
  • Wie stark fühlen sich Mitarbeitende und Kund:innen mit diesen Werten verbunden?

Solche Reflexionen helfen, die Unternehmensmarke klarer zu positionieren – und machen das „Fashion State“ des Unternehmens greifbar.

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